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    Jugendhandball
    Die Jungeulen der Handballer in Aktion! Der Jugendhandball der TSG Friesenheim beginnt schon in ganz jungen Jahren.
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    Die Fans der 1. Mannschaft der TSG Friesenheim in der 2. Bundesliga feuern in der Heimspielstätte Friedrich-Ebert-Halle ihre Eulen an. Die Atmosphäre erleben bei 'Handball ganz nah dran' - Folgt dem Ruf der Eulen! » KiWitt - [kom'mit]
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Die Historie der TSG 1881 Friesenheim e. V.

Die heutige TSG 1881 Friesenheim e. V. ging aus zwei Vorläufervereinen hervor: aus dem 1881 gegründeten Turnverein Friesenheim und aus der 1891 gebildeten Turngesellschaft Friesenheim. Sie war entstanden, nachdem sich eine Gruppe vom Turnverein losgelöst hatte. Und obwohl es in den folgenden Jahrzehnten beiderseits mehrere Versuche gab, die Trennung wieder zu überwinden (immerhin stellte man bei besonderen Anlässen eine gemeinsame Turnerriege), sollte erst die Notzeit nach 1945 einen gemeinsamen Neubeginn bringen.

Die NS-Diktatur und sechs schreckliche Kriegsjahre hatten nahezu alles vernichtet, was die Vereine in mühevoller Kleinarbeit in den Jahrzehnten zuvor geschaffen und aufgebaut hatten. Der stolze Jahnsaal, einst das Wahrzeichen des Turnvereins, reckte nach Kriegsende nurmehr sein Betongerippe in die Luft.

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Der Jahnsaal stand Ecke Luitpold- und Ritterstraße

Turnplatz und Turnerheim der TG waren zu einem Schutt- und Trümmerhaufen verkommen. Auf dem Platz der Turngesellschaft hatte die BASF während des Krieges ein Barackenlager für Fremdarbeiter errichtet, das Turnerheim war in den letzten Kriegstagen von eigenen Truppen beim Vormarsch der Amerikaner gesprengt worden. Zudem fuhr die Bevölkerung den Trümmerschutt ihrer von Bomben zerstörten Häuser auf den Platz hier an der Eschenbachstraße.

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Turnhalle TV Friesenheim 1886 - 1925

Das weitgehende Sportverbot durch die Besatzungsmächte, die katastrophale Lage der Bevölkerung im großflächig zerstörten Stadtgebiet von Ludwigshafen sowie langwierige Genehmigungsverfahren für die Wiedergründung hatten den organisatorischen Neubeginn des Sports nach Kriegsende erheblich verzögert. Erst im Frühjahr 1950 war ein Neuanfang möglich.

Der Platz der Turngesellschaft konnte von den Behörden nur dann freigegeben werden, wenn der Verein den gleichen Namen trug. Somit erfolgte der gemeinsame Neubeginn von Turnverein und Turngesellschaft zwar unter dem Namen TG Friesenheim, doch die Traditionslinien beider Vereine kamen deutlich zum Ausdruck: einerseits im Personellen, denn Fritz Bonn vom ehemaligen Turnverein wurde Robert Kolbs Stellvertreter an der Führungsspitze des Vereins; andererseits im Erscheinungsbild, denn als Vereinsfarben wählte man nicht das blau/weiß der Turngesellschaft, sondern das traditionelle rot/weiß des ehemaligen Turnvereins.

Und 1953, bei einer Feierstunde für ältere Friesenheimer Turner, wurden 65 „Ehemalige" der Turngesellschaft und des Turnvereins zu Ehrenmitgliedern der vereinigten Nachkriegsorganisation ernannt. Es blieb schließlich der Hauptversammlung des Jahres 1954 vorbehalten, den Vereinsnamen in „Turn- und Sportgemeinde 1881 Friesenheim e.V." zu ändern.