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mC: 30:24 Sieg gegen den TV Hochdorf! U15 vorzeitig Rheinland-Pfalz-Saarland-Meister!

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell männliche Jugend am Mittwoch, 22. März 2017
Im Pfalzderby gegen den TV Hochdorf konnte die U15 der TSG Friesenheim vor gut gefüllten Rängen vier Spiele vor Saisonende den Titel der RPS-Oberliga einfahren.


Kabine mjc
Sichtlich erleichtert zeigten sich Spieler und Trainer der TSG nach dem Spiel. Die Freude überwiegte. Mit 30:24 konnte man das Spitzenspiel gegen die Biber aus Hochdorf für sich entscheiden.


Kurz zur Ausgangslage: Bisher ungeschlagen und bei noch vier ausstehenden Spielen standen die Friesenheimer Eulen an der Tabellenspitze der Oberliga RPS. Auf dem zweiten Platz positionierte sich der TV Hochdorf, der aber bereits fünf Punkte hat liegen gelassen. Somit war das Pfalzderby der erste Matchball für die Friesenheimer sich mit dem Meistertitel zu belohnen. Das Hinspiel im Hochdorfer Sportzentrum haben sie mit 28:26 für sich entscheiden.

Die Attraktivität des Spiels wurde auch durch die frühe Anwurfzeit nicht geringer und so fanden sich zahlreiche Zuschauer am Sonntag um 12 Uhr in der Günther Braun Halle ein.

Die Friesenheimer starteten besser als in den letzten Spielen in die Partie und gingen zunächst in Führung. Doch auch die Gäste kamen zu ihren Chancen und wussten diese zu nutzen. Meist in Person von Rückraumspieler Luis Maier. Es entwickelte sich eine hochklassige und ausgeglichene Partie. Hochdorf ging beim Stand von 12:13 erstmals in Führung, musste dann aber gleich drei Gegentore am Stück hinnehmen. Friesenheim lag so zur Halbzeit mit 15:13 Toren vorne. Die Mannschaft war also auf einem guten Weg das Spiel für sich zu entscheiden. Lediglich mit dem Hochdorfer Rückraumspieler Maier hatte man seine Probleme.

Nach der Halbzeitpause starteten die Ludwigshafener etwas unkonzentriert und prompt hatte der TVH wieder ausgeglichen. Allerdings gelang es, ebenso schnell die zwei Tore Führung wieder herzustellen (17:15). Erneut war es eine Phase der Überzahl, in der die Friesenheimer sich weiter absetzen konnten. Kreisläufer Linus Bleh markierte den Zwischenstand von 20:16. Auch Aufgrund einiger Umstellungen in der Abwehr hatten die Gäste ihre Probleme Tore zu erzielen. Friesenheim spielte sich nun ein Stück weit in einen Rausch, eroberte den Ball und erzielte Treffer sogar in Unterzahl. Benny Lincks, Malte Dorra und Nikki Neuschwandner zeigten sich als sichere Schützen von den Außenpositionen und so stand es in der 44. Minute bereits 26:20. Mangelnde Chancenverwertung und Rückzugsverhalten ließen dann aber doch noch mal Spannung aufkommen. In der 47. Minute trafen die Hochdorfer zum 26:24. Doch Friesenheim spielte nun wieder geduldig eine Chance raus und verwandelte zum 27:24. Hochdorf hatte sich noch nicht aufgegeben und der Trainer nahm nochmal eine Auszeit. „Da haben wir dann nochmal auf den Überraschungseffekt gesetzt und die Abwehr umgestellt.“, sagte Trainer Jan Willner. Mit Erfolg! Bis zum Spielende fiel kein Tor mehr ins Gehäuse von Timo Stassek, der am Ende sogar nochmal mit einer schönen Parade glänzte.

So stand fest: die Titelverteidigung ist gelungen! „Es war nie das erklärte Ziel, noch haben wir im Team je darüber gesprochen, Meister zu werden. An erster Stelle stand immer, dass sich jeder in allen Bereichen weiterentwickelt. Dennoch ist es für die Jungs eine schöne Belohnung für ihren Trainingsfleiß und zeigt die Fortschritte die jeder selbst, aber auch das Team, im Laufe der gemeinsamen Zeit gemacht hat. Und es zeigt auch, dass die Jungs den Leistungssportgedanken angenommen und die entsprechende Mentalität entwickelt haben.“, erklärt Trainer Willner.

Jetzt stehen noch drei Spiele und ein abschließendes Turnier über Ostern aus, bevor die Jahrgänge aufgetrennt werden. Das nächste Heimspiel ist am 08.04. im TSG Sportzentrum gegen die TuS Danseberg!

Für die TSG im Einsatz waren: Timo Stassek, Fabio Wille, Lars Bräuer(Tor), Mihailo Ilic, Flo König, Benny Lincks, Marcel Reis, Marvin Rheinheimer, Maurice Mohr, Linus Bleh, Malte Dorra, Paul Blohm Nikki Neuschwandner, Justin Gehrlein, Julian Postel