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wB1: TV Arzheim – TSG Friesenheim 29:19 (15:11)

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Freitag, 10. März 2017
Siegesserie beim Tabellendritten gerissen

Nach sieben Siegen in Folge hat es unsere weibliche B-Jugend beim Spitzspiel in Arzheim erwischt. Bis Mitte der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann drehte die Heimmannschaft auf; unseren Mädels gelang nichts mehr. Einen nicht unerheblichen „Anteil“ dabei hatte das Schiedsrichtergespann. Am Ende stand ein deutliches 29:19 auf der Anzeigetafel.

KO. Zum Auftakt in die RPS-Oberliga-Saison im September war die Mannschaft aus Koblenz-Arzheim zu Gast. Beide Mannschaften lieferten beim 28:28-Unentschieden ein tolles Handballspiel ab. So war die Anspannung vor der erneuten Partie auf beiden Seiten natürlich groß.

Taktisch begann Arzheim das Spiel mit einer 4-2-Deckung; versuchte unsere Halbpositionen sehr offensiv zu verteidigen. Die Mädels von Trainer Jürgen Meisel stellten sich aber schnell darauf: nachdem Arzheim das erste Tor der Partie erzielte, reagierten sie mit drei Toren in Folge (1:3, 3. Min.). Die Rheinländerinnen hielten dagegen und es entwickelte sich die erwartet umkämpfte Partie. Bis zum 4:5 (6. Min.) blieben die Jungeulen in Führung, doch schon bald zeigten sie die ersten Unzulänglichkeiten in Abwehr und Angriff, die der Gegner zur erneuten Führung nutzen konnte. Zwei verworfene Siebenmeter, ein paar Pfostentreffer und ein paar Lücken zu viel in der Abwehr führten zu einem 4-Tore-Rückstand (11:7; 15. Min.). Bis zum Pausenpfiff versuchten unsere Mädels diesen zu verkürzen, was aber leider nicht gelang. Nach gut herausgespielten Toren folgten wieder leichte Ballverluste und so stand ein unbefriedigendes 15:11 auf der Anzeigetafel.

Eine deutliche Leistungssteigerung war notwendig, um gegen den erwartet starken Gegner eine Aufholjagd zu starten. Aber Trainer Jürgen Meisel schien die richtigen Worte gefunden zu haben.

Zu Beginn der zweiten 25 Minuten waren die Jungeulen wieder konzentrierter. Tor um Tor konnte der Rückstand langsam verkürzt werden. Beide Fanlager unterstützten lautstark ihre Teams und die Partie wurde zudem hektischer. Vielleicht ließen sich die beiden, jungen Unparteiischen von der aufgeheizten Stimmung anstecken, denn mit zunehmender Spieldauer „entglitt“ ihnen die Begegnung. Bei einer zwar harten, aber sicherlich nicht übertriebenen Abwehraktion unserer Mittespielerin zückten die Schiedsrichter zur Verwunderung aller die rote Karte (16:13; 31. Min.). Unsere Mädels zeigten im Anschluss eine tolle Reaktion: der darauffolgende Siebenmeter wurde gehalten und im Gegenzug in Unterzahl der Anschlusstreffer erzielt. Beim Stand von nur noch 17:16 (34. Min.) nahm der Arzheimer Trainer eine Auszeit, das Spiel stand auf des Messers Schneide: die Stimmung in der Halle auf dem Siedepunkt. Über 19:18 (39. Min.) bis zum 21:19 (42. Min.) blieben unsere Mädels dran, doch drei Kontertore der Gastgeberinnen innerhalb von drei Minuten sorgten für die Vorentscheidung. „Unterstützt“ von vier Zeitstrafen und drei Siebenmeterpfiffen gelang unseren Jungeulen nichts mehr; Arzheim spielte sich in einen Rausch und am Ende stand ein enttäuschendes 29:19 auf der Anzeigetafel.

Durchatmen und viele Redebedarf auf den Tribünen.
Auf jeden Fall Glückwunsch an Arzheim, die toll aufgestellt waren und unserer Mannschaft alles abverlangt haben.
Aber auch an unsere Mädels. Ihr habt ebenfalls großartig gekämpft, gegen das Abschlusspech (geschätzte 8 Pfostentreffer) und auch gegen die unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen.

Nun heißt es am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Trier wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
Am kommenden Sonntag, 12.03.2017 spielen wir bereits um 10:30 Uhr bei der DJK/MJC Trier.

TV Arzheim – TSG Friesenheim 29:19 (15:11)
Spielfilm: 1:3, 8:5, 12:7, 15:11 (Halbzeit), 17:15, 19:18, 21:19, 29:19

Siebenmeter: 10/7 – 4/2
Zeitstrafen: 4/7
Rote Karten: 0/1
Zuschauer: ca. 110
Für die TSG spielten: Carolin Albrecht (Tor), Sara Hemmerich (Tor), Pauline Eckert, Emily Hauß, Maike Freitag, Tabea Luickx, Jule Polsz, Lara Schneider, Jana Stolle, Jaqueline Tines, Isabel Unger, Emma Wilhelm