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wB - Deutsche Meisterschaft!!! - Tolles Event!!!

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Donnerstag, 26. April 2018

Nach starker erster Halbzeit (10:13) scheiden die TSG-Jungeulen vor toller Kulisse gegen den Meisterschaftsmitfavoriten aus Dortmund mit 17:27 aus.

Friesenheim: Eine Vielzahl von Zuschauern lockte am Samstagnachmittag das tolle Event rund um die Achtelfinalrückspiele zur Deutsche Meisterschaft der weiblichen und männlichen B-Jugend der Friesenheimer Jungeulen ins TSG-Sportzentrum an. Bei sommerlich angenehmen Temperaturen, Grillwurst und Kuchen, hatte neben dem üblichen Verkauf der Freundeskreis Handball TSG 1881 Friesenheim e. V. für das leibliche Wohl gesorgt, der seit Jahren den Jugendhandball in Friesenheim unterstützt und ohne den die Erfolge der Teams so nicht möglich wären. Die Eltern der männlichen und weiblichen Jugend unterstützten zusätzlich durch Kuchenspenden und tatkräftig beim Auf- und Abbau, sowie beim Kuchenverkauf. Vielen Dank für alle helfenden Hände!!!.


Einlaufkinder 

Zum Spiel: Nein, es war nicht das von Beginn an klare Spiel für den Gast aus Dortmund, die das Hinspiel vor einer Woche mit 31:16 klar für sich entscheiden konnten. Dortmund wollte den TSG-Nachwuchs nicht unterschätzen, daher wurde der, trotz der Vielfachbelastung der Nationalspielerinnen in Reihen des BVB´s, in der Breite stark besetzte Kader in voller Stärke auf den Weg nach Friesenheim geschickt. Wen wundert es...Dortmund möchte unbedingt ein Wörtchen um die Deutsche Meisterschaft mitreden, nachdem das Team im vergangenen Jahr im Final-Four scheiterte.

Das Spiel begann jedoch so gar nicht nach dem Geschmack unseres Gastes. Die Jungeulen starteten sehr gut und nach wenigen Minuten traf Celine zur 3:1 Führung. Tabea mit einem Doppelschlag zum 5:3, Emma am Kreis zum 6:4 und Jana über Rechtsaußen zur 7:4-Führung und die Halle tobte. Nach dem ersten von drei verwandelten Siebenmetertreffern von Jasmin (8:6) folgte eine harte 2-Minuten-Entscheidung gegen die Jungeulen und aus der 2-Tore-Führung wurde innerhalb weniger Minuten ein 8:11-Rückstand. Anna auf Linksaussen und Lucy auf der ungewohnten Rückraumrechtsposition versuchten alles, um den Rückstand zu verkürzen. Der Halbzeittreffer von Chiara zum 10:13 lies dann noch alle Hoffnungen offen, das Spiel in der zweiten Hälfte vielleicht wieder zu drehen.

Zuschauer

Die zweite Halbzeit begann dann wieder mit einer 2-Minuten-Strafe gegen die Jungeulen und in
Überzahl spielten die Dortmunder Mädels ihre körperliche Überlegenheit souverän aus und statt kurz nach der Halbzeit wieder auf Tuchfühlung zu gehen, stand es nach gespielten fünf Minuten 10:16. Unsere Mädels zeigten in der zweiten Hälfte eine kämpferisch starke Leistung, belohnten sich aber zuwenig, indem sie an der starken Gästetorhüterin zu oft scheiterten. Auch schlichen sich für einen Gegner solchen Kalibers zuviele technische Fehler ein, die vermutlich kraftbedingt in der zweiten Hälfte zunahmen. Unserem Rückraum fehlte es gegen die großgewachsenen Dortmunder an Durchschlagskraft und unserem Trainerduo Jürgen und Rico Meisel fehlten aufgrund der Verletzung von Hanna und der Abwesenheit von Lara an Alternativen. Fabienne und Katharina aus der C-Jugend gaben ihr Bestes, um die B-Mädels mal durchschnaufen zu lassen und unsere Torhüterinnen, Sarah Hemmerich, Lea Popescu, sowie Sarah Föllinger (C-Jug.) spielten alle und zeigten alle auch starke Paraden bei ihren Einsätzen.

Letztlich wurde es gegen Ende hin dann doch noch deutlich und der RPS-Meister verabschiedet sich aus der langen und schweren Saison mit einer 17:27-Niederlage. Kein Beinbruch gegen ein solches Team.

Mannschaften

Fazit:
Eine ganz starke Runde mit einem tollen Abschluss. Nur wenige Spielerinnen werden in ihrem Handballerleben von der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften reden können. Wir waren dabei und haben die beiden Spiele und insbesondere die tolle Stimmung genossen!!!

Ein Durchschnaufen gibt es zurzeit leider noch nicht. Am 01. Mai 2018 findet in Mainz-Budenheim die Vorqualifikation zur A-Jugendbundesliga statt, bei der die Jungeulen alles geben müssen, damit sie unter den fünf Bewerbern eines der beiden RPS-Teams ist, dass bei der bundesweiten Quali antreten darf.