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weibliche A-Jugend-Bundesliga-Zwischenrunde

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Sonntag, 19. Januar 2020
Deftige Auftaktniederlage der Jungeulen in der Zwischenrunde der weiblichen A-Jugendbundesliga in Buxtehude. Gründe für die unnötig hohe 36:16-Niederlage liegen auf der Hand

Buxtehuder SV vs. TSG Friesenheim 36:16 (19:9)

Buxtehude: So hatten sich die Jungeulen ihren Auftakt in die schwere Zwischenrunde der A-Jugendbundesliga nicht vorgestellt. Reiste man als Außenseiter nach Buxtehude, hoffte man doch auf die immer vorhandene Außenseiterchance. Am Ende stand die wohl höchste Niederlage auf der Anzeigetafel, die diese Mannschaft je kassieren musste und jeder wusste, wie und warum diese Niederlage so hoch ausfallen ist.

Buliteam

Eine zweifellos unglaubliche starke Torhüterin auf Seiten der Gastgeber stellte die Friesenheimer Nachwuchstalente vor Probleme, die sich von der 1. bis zur 60. Spielminute mehr und mehr in den Köpfen der Jungeulen festsetzte, was letztlich zu einer indiskutablen Abschlussschwäche führte, die einzig und allein der Grund dieser verdienten Niederlage war.

Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2, 4. Min.) zogen die Gastgeber auf 9:4 davon und die Jungeulen wurden dabei dafür bestraft, dass sie vier glasklare Torchancen nicht nutzen konnten, allerdings kamen sie zurück und gestalteten mit einem 3:0-Lauf (9:7, 18. Min.) das Spiel wieder offen. Die Antwort der Buxtehudener Mädels blieb nicht aus. Ein 5:0-Lauf bescherte diesen eine beruhigende 14:7-Führung (25. Min.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Jungeulen bereits 10 freie Bälle nicht im gegnerischen Tor untergebracht, eine zu große Hypothek. Beim Halbzeitstand von 19:9 waren es bereits 15 Fehlwürfe (!).

So wusste jede Spielerin in der Halbzeit, wie der vorentscheidende Rückstand zustande kam und was sich in Halbzeit 2 verbessern musste, um das Spiel in eine andere Richtung zu wenden, allerdings setzte sich das Fehlwurffestival in der zweiten Halbzeit fort und die 15 Fehlwürfe der ersten Halbzeit wurden mit 17 Fehlwürfen in Halbzeit 2 leider noch getopt. Unter den insgesamt 32 Fehlwürfen befanden sich auch fünf nicht verwandelte 7-Meter.

Die hohe 36:16-Niederlage ist daher durchaus erklärbar und als positiv muss man feststellen, dass das Team sich diese Vielzahl an Chancen erarbeitet hat und somit spielerisch durchaus mithalten konnte, allerdings bleibt zweifelsfrei festzuhalten, dass sich die Chancenver-wertung entscheidend verbessern muss, will man gegen den mindestens genauso starken Gegner BVB Dortmund am 01.02.2020, 14:30 Uhr, im heimischen TSG-Sportzentrum auch nur annähernd seine Außenseiterchancen nutzen.

BuxtehudeAuswärts

Für die TSG spielten: Sarah Hemmerich, Jaqueline Wegner (beide Tor), Celina Weschenfelder (3), Jana Heidger (3), Katharina Scheid (1), Jasmin Jung (3), Nicole Weschenfelder (1), Hanna Rudolph, Jana Stolle, Lucy Sulta, Emma Wilhelm (1), Angelina Schreyer (4/1), Lara Jentzsch,

Trainerin Viktorya Kühn, Co-Trainer: Martin Buschsieper, Physio: Paul Neumann