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weibliche A-Jugend - Souveräner Auftritt des amtierenden Deutschen Meisters BVB 09 Dortmund gegen ersatzgeschwächte Jungeulen

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Dienstag, 04. Februar 2020
Jungeulen unterliegen in der A-Jugendbundesligazwischenrunde dem BVB 09 Dortmund mit 26:38 (14:20) und zeigen dabei eine respektable Leistung!

Friesenheim: Es war das Duell David gegen Goliath, das konnten die zahlreichen Zuschauer bereits beim Warmlaufen der Mannschaften erkennen. Die schwarzgelben, athletischen Dortmunder Mädels waren im Schnitt einen Kopf größer als die Jungeulen und reisten mit dem kompletten Kader an, der allein fünf U-20-Nationalspielerinnen in seinen Reihen hat. Das Ziel der Dortmunder ist klar, wer bereits Deutscher Meister ist, möchte diesen Titel verteidigen, insoweit sind die Spiele gegen einen Underdog wie die Eulen Pflichtaufgabe. Erschwerend kam hinzu, dass auf Seiten der Jungeulen drei Spielerinnen älteren Jahrgangs (Jana Heidger, Maike Freitag, Jade Walburg), die körperlich noch mehr entgegenzusetzen hätten, verletzungsbedingt ausfielen und man somit mit Emma Wilhelm, Angelina Schreyer und Jana Stolle nur noch drei Spielerinnen des 2001er Jahrgangs auf der Platte hatte.

Zum Glück hat die TSG Friesenheim auch einen starken 2002er-Jahrgang und so stemmte sich das Team in der ersten Viertelstunde erfolgreich gegen die schwarzgelbe Übermacht und führte sogar nach 10 Minuten mit 6:4. Nach dem Ausgleich (8:8, 15.Min.) zog Dortmund davon und man musste befürchten, dass die Jungeulen nunmehr überrollt werden. Nach dem 10:15 (21. Min.) hielten die Jungeulen aber bis zur Halbzeit den 5-Tore-Abstand, dann hämmerte Malina Michalczik, neben Dana Bleckmann auffälligste Spielerin der Dortmunder, mit dem Halbzeitpfiff den Ball aus 14 Metern nochmal in die Maschen. Somit wechselten die Teams die Seiten beim Spielstand von 14:20.

CelinaDortmundAngiDortmund











Die zweite Halbzeit begann für die Jungeulen mit einem 0:4-Lauf, aber wieder fingen sich unsere Mädels und kamen sogar in der 47. Minute durch das Tor von Emma Wilhelm auf 21:26 heran, ehe Dortmund die Auszeit nahm und danach wieder eine Schippe drauflegte. Letztlich verlor man das Spiel verdient, aber mit einer ansprechenden Leistung mit 26:38.

Abwehrdortmund

Zweifelsohne musste unsere gesamte Abwehr vor unserer gut aufgelegten Jaqueline Wegner im Tor gegen die körperlich extrem überlegenen Dortmunder Schwerstarbeit leisten, insbesondere der Innenblock, wobei Lara Jentzsch auf der vorgezogenen 1er-Position 60 Minuten lang die Spielmacherin und Nationalspielerin Dana Bleckmann sehr gut bearbeitete. Hanna Rudolph rückte für die verletzte Jana Heidger ins Abwehrzentrum und die beiden Halbpositionen wurden von unseren Zwillingen Nicole und Celina Weschenfelder bearbeitet. Im Angriff zog Jasmin Jung die Strippen, wobei sie zeitweise von unserer Jüngsten, Johanna Werthmann (Jahrgang 2004!), sehr gut vertreten wurde. 7-Meter-Spezialistin Angelina Schreyer vollstreckte nicht nur sechs 7-Meter, sondern war mit 5 Treffern aus dem Feld ebenso erfolgreich wie Jana Stolle, die von Rechtsaußen sicher einnetzte.

Trainerin Vik Kühn war mit dem Auftritt ihrer Mädels insgesamt sehr zufrieden.

Das letzte Zwischenrundenspiel der Jungeulen findet am 01.03.2020 in Dortmund gegen die HSG Blomberg-Lippe statt, allerdings besteht nur noch eine rechnerische Chance auf ein Weiterkommen. Eigentlich geht es nur noch darum, ein gutes Spiel abzuliefern, denn Blomberg-Lippe hat mit nur 4 Toren gegen Dortmund verloren und siegte gegen unseren Auftaktgegner Buxtehude, insoweit ist der Gegner ähnlich stark einzuschätzen wie Dortmund und Buxtehude.

Teamdortmund

Für die Jungeulen spielten: Jaqueline Wegner, Sarah Hemmerich (beide Tor), Nicole Weschenfelder (1), Jasmin Jung (2), Hanna Rudolph (2), Jana Stolle (5), Lara Jentzsch (1), Lucy Sulta, Celina Weschenfelder (2), Emma Wilhelm (1), Johanna Werthmann (1), Angelina Schreyer (11/6), Fabienne Michel,

Trainerin Viktoria Kühn, Co-Trainer Martin Buschsieper, Physio Paul Neumann

Es fehlten: Jana Heidger, Maike Freitag, Jade Walburg, Katharina Scheid