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Eulenfrauen

Doppelspieltag mit dem HLZ in Hochdorf – TSV Ismaning zu Gast

Die pfälzischen Handball-Hochburgen Hochdorf und Friesenheim wachsen weiter zusammen. Die Herren und männliche Jugend treten schon seit 2020 als HLZ Friesenheim-Hochdorf auf. Jetzt findet erstmals in der Geschichte des HLZ ein Doppel-Spieltag des Drittliga-Teams mit unseren Eulenfrauen statt. Im TVH-Sportzentrum in Hochdorf empfängt um 16 Uhr die TSG Friesenheim den starken Aufsteiger TSV Ismaning, anschließend steigt ab 19:30 Uhr das Saar-Pfalz-Derby gegen den TV Homburg. Alle Besucher des Damenspiels erhalten vergünstigten Eintritt (5 €) zum Abstiegskracher gegen das Tabellen-Schlusslicht aus dem Saarland.

Für unseren Coach Eyub Erden ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. „Ich freue mich, mal wieder in der Hochdorfer Halle zu coachen. Ich habe viele gute Erinnerungen an meine Zeit beim TVH und es wäre natürlich schön, dort einen Heimsieg feiern zu können“, blickt Erden auf zwei erfolgreiche Jahre zwischen 2006 und 2008 in der Regionalliga Südwest zurück. Dabei ist ihm bewusst, dass eine harte Aufgabe auf seine Mädels wartet. Der Aufsteiger TSV Ismaning zeigt sich vor allem in der Fremde als schwer zu knackende Nuss. „Bisher haben sie nur bei den Kurpfalz Bären verloren und auswärts 8:2 Punkte geholt. Wir müssen von Anfang an so spielen wie in der zweiten Halbzeit in Schutterwald, dann bin ich sehr optimistisch.“

Mit 13:11 Punkten und 307:311 Toren belegen die Isar Devils derzeit den 6. Tabellenplatz und sind seit vier Spielen ungeschlagen. Die ersten beiden Spiele des Jahres gestalteten sie unentschieden – sowohl gegen den HC Erlangen als auch zuletzt gegen den Tabellenletzten HCD Gröbenzell wurden zu Hause die Punkte geteilt. Mit 57 Toren ist Rückraumspielerin Hanna Mehlhaff die erfolgreichste Scorerin, gefolgt von Linksaußen Alexandra Beckmann (50 Treffer) und Christina Ball (49 Tore, ebenfalls Rückraum). Die drei Spielerinnen sind zusammen für über 50% der erfolgreichen Abschlüsse verantwortlich, wobei aber der TSV zusammen mit dem HCD Gröbenzell die wenigsten Treffer der Staffel Süd erzielt hat. Das Prunkstück der Bayerinnen ist die Abwehr, mit 311 Gegentoren die zweitbeste Defensive nach den Kurpfalz Bären.

Auch der klare Erfolg im Hinspiel (17:27) darf nicht dazu verleiten den Gegner zu unterschätzen. Vor allem in der Anfangsphase scheiterten seinerzeit die Hausherrinnen ein ums andere Mal am Aluminium, so dass sich die Eulenfrauen recht schnell absetzen konnten. Vor allem Top-Torschützin Hanna Mehlhaff wird das Hinspiel in schlechter Erinnerung haben – in den ersten Minuten traf sie vier Mal den Pfosten.

Bei den Eulenfrauen sind alle Spielerinnen einsatzfähig, möglicherweise wird sogar Lilly Allgaier erstmals wieder im Kader stehen. Aufschluss darüber wird das Abschlusstraining geben. Unsere Mädels wollen ihren Lauf fortsetzen und auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen bleiben – und damit den Auftakt für eine erfolgreiche Doppelspieltag-Premiere machen.

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