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Verein

Willkommen bei der Turn- und Sport-Gemeinde 1881 Friesenheim e.V. Die TSG Friesenheim ist mit über 1.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Ludwigshafen am Rhein. Die Vereinsanlagen in der Eschenbachstraße 85 in Friesenheim umfassen zwei Sporthallen (die 1965 eingeweihte Friesen-Turnhalle und die im Jahr 2005 eröffnete Günter-Braun-Sporthalle) und die Vereinsgaststätte, das "Turnerheim". Mit der Günter-Braun-Sporthalle im TSG-Sportzentrum verfügt der Verein über die modernste und schönste Sporthalle in Ludwigshafen. Vereinsmitglieder können die Sportanlagen, das Sportangebot der Abteilungen und die angebotenen Kurse kostenlos nutzen. Sportliches Aushängeschild der TSG Friesenheim ist die erste Männerhandballmannschaft, die bis zur Saison 2020/2011 in der Liqui Moly-Handball-Bundesliga vertreten war und nach dem Abstieg 2021 nun den direkten Wiederaufstieg anpeilt. Ebenfalls sportlich erfolgreich ist die Fechtabteilung, die bereits mehrfach mit ihrer Damen-Degenmannschaft den Gesamtsieg im Deutschlandpokal erringen konnte. Im Breitensport bietet die TSG Friesenheim eine Vielzahl unterschiedlicher Sportangebote, die alle Vereinsmitgliedern fast ausnahmslos kostenlos nutzen können.

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Unsere Geschichte

TSG 1881 FRIESENHEIM E. V.

1881

Gründung des TV 1881 Friesenheim mit 48 Mitgliedern

1891

Gründung der TG 1881 Friesenheim – Abspaltung vom TV

1897

Einweihung TV Turnplatz auf der Burggewann

1909

Geländekauf der TG für einen Turnplatz für ihre 400 Mitglieder

1910

Ausbau des TV-Turnerheims in der Luitpoldstraße

1911

Der TV Friesenheim gründet eine Abteilung für Kür- und Volksturnen, Faustball und Tamburinspiel

1912

Beginn der Verhandlungen für einen Zusammenschluss von TG und TV

1914 - 1918

Während des 1. Weltkrieges dient der Turnergarten der TG den Mitgliedern als Gemüsegarten

1918 - 1919

Beschlagnahme des Turnerheims durch die Franzosen

1919

Die Zusammenführung von TG und TV scheitert an der fehlenden Bereitschaft beider Vereine

1925

Einweihung des Jahnsaales des TV Friesenheim

1927

Einweihung des Turnerheims im Turnergarten der TG Friesenheim

1929

Der TV Friesenheim wird Deutscher Meister im Feldhandball

1930

Der Mannschaft des TV Friesenheim gelingt die Titelverteidigung: Der zweite Deutsche Meistertitel im Feldhandball wird errungen

1932

Auflösung des TV Friesenheim zur Entschuldung und Neugründung

1937

Erzwungener Zusammenschluss aller Turn-und Sportvereine durch die NSDAP

1946

Die NS-Diktatur und sechs schreckliche Kriegsjahre haben nahezu alles vernichtet, was die Vereine in mühevoller Kleinarbeit in den Jahrzehnten zuvor geschaffen und aufgebaut hatten. Der stolze Jahnsaal, einst das Wahrzeichen des Turnvereins, reckt nach Kriegsende nur noch sein Betongerippe in die Luft.

Turnplatz und Turnerheim der TG sind ein einziger Schutt- und Trümmerhaufen. Auf dem Platz der Turngesellschaft hatte die BASF während des Krieges ein Barackenlager für Zwangsarbeiter errichtet, das Turnerheim wird in den letzten Kriegstagen von eigenen Truppen beim Vormarsch der Amerikaner gesprengt. Zudem fährt die Bevölkerung den Trümmerschutt ihrer von Bomben zerstörten Häuser auf den Platz an der Eschenbachstraße.

Das weitgehende Sportverbot durch die Besatzungsmächte, die katastrophale Lage der Bevölkerung im großflächig zerstörten Stadtgebiet von Ludwigshafen sowie langwierige Genehmigungsverfahren für die Wiedergründung verzögern den organisatorischen Neubeginn des Sports nach Kriegsende erheblich.

1950

Erst im Frühjahr 1950 wird ein Neuanfang möglich.

Der Platz der Turngesellschaft wird von den Behörden nur dann freigegeben, wenn die Vereine sich zusammenschließen. Somit erfolgt der gemeinsame Neubeginn von Turnverein und Turngesellschaft unter dem Namen TG Friesenheim.

Die Traditionslinien beider Vereine kommen deutlich zum Ausdruck: Einerseits im Personellen – Fritz Bonn vom ehemaligen Turnverein wird Robert Kolbs Stellvertreter an der Führungsspitze des Vereins – andererseits im Erscheinungsbild – als Vereinsfarben wählt man nicht das blau-weiß der Turngesellschaft, sondern das traditionelle rot-weiß des ehemaligen Turnvereins.

1953

Bei einer Feierstunde für ältere Friesenheimer Turner werden 65 „Ehemalige“ der Turngesellschaft und des Turnvereins zu Ehrenmitgliedern der vereinigten Nachkriegsorganisation ernannt

1954

Die Mitgliederversammlung beschließt, den Vereinsnamen in „Turn- und Sport-Gemeinde 1881 Friesenheim e.V.“ zu ändern

1965

Die fast ausschließlich in Eigenleistung durch die Mitglieder erbaute Friesen-Turnhalle wird eröffnet

1968

Die Faustballmannschaft wird Turnfestsieger in Berlin

1975

Die Damen-Riege (Dorina und Brigitta Krapp, Jutta Hopfinger, Eva Lans) wird Süddeutscher Mannschaftsmeister im Kunstturnen

 

1978

Ursula Glaser wird Deutsche Schülermeisterin im Pferdsprung, Dorina Krapp Deutsche Hochschulmeisterin im Kunstturnen

 

1981

Mit einer großen Festwoche feiert der Verein sein 100jähriges Bestehen.

1982

Barbara Scholz nimmt an den Weltmeisterschaften im Kunstturnen in Moskau teil

1985

Der Freundeskreis Handball zur Unterstützung des Amateursports in der Handballabteilung wird gegründet

 

1986

Die Herren 1 der Handballer spielt in der Bezirksliga

1992

Karen Neuhaus wird Juniorenmeisterin, Christian Forsthoff A-Jugend-Meister im Degenfechten

1993

Die Damen-Degenmannschaft mit Silvia Hoecker, Karen Neuhaus, Renate Ritthaler, Regina Stöckl und Petra Unglaub wird (Südwestdeutscher Meister?)

1995

Die 1. Mannschaft der Herren steigt in die 2. Handball-Bundesliga auf.

2003

Nach dem Verkauf des nicht mehr genutzten Sportplatzes an die Firma Aldi, finanziert die TSG vom Erlös den Bau einer modernen Dreifeld-Sporthalle. Baubeginn ist im Jahr 2003.

2003

Die Damen-Degenmannschaft der Fechterinnen gewinnt den Deutschlandpokal

2005

Die Großsporthalle wird fertiggestellt und erhält zu Ehren des während der Bauphase verstorbenen 1. Vorsitzenden Günter Braun den Namen Günter-Braun-Sporthalle

2005

Renate Alles wird Deutsche Seniorenmeisterin im Degenfechten

2006

Der Verein feiert sein 125jähriges Jubiläum

2007

Die Eulen erreichen das Viertelfinale des DHB-Pokals

2010

Die Eulen steigen als Meister der 2. Liga in die 1. Handball-Bundesliga auf und nach einer Saison leider direkt wieder ab. In der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga Süd liegen die Eulen auf dem 1. Platz,

2014

Den Eulen gelingt der Wiederaufstieg in die 1. Handball-Bundesliga. Wiederum gelingt es nicht, die Klasse zu halten.

2017 - 2020

Der dritte Aufstieg ist geschafft! Seit 2017 spielen die Eulen in der Liqui Moly-Handball-Bundesliga.

Wichtige Infos

Vereinssatzung

Vorstand